..so lautete das Stück, dass die Nibelungenhorde am 11.02. in der Aula des ELO vor begeisterten Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen zeigte.
Erschreckend, wozu Ausgrenzung führen kann; scheinbar belanglose Bemerkungen von Lehrern, den Mitschülern und natürlich auch den Eltern bringen "Mo" (so der Name des Protagonisten) zunächst in Rage, doch dann ... verfällt er in Schweigen.
Niemand weiß, was in ihm vorgeht und doch wollen alle nur "sein Bestes". Schließlich wird er gar von der Schule verwiesen und seine traurige Vita endet beim Arbeitsamt.
Traurig, in der Tat! Schlimmer noch: Schüler/innen und ganz besonders auch Lehrer/innen entdeckten da so manche Parallele zum schulischen Alltag; das war der Diskussion im Anschluss an das Stück durchaus zu entnehmen.
Lösungen? Patente? Der Titel des Stückes zeigt, dass hier keine Rezepte gezeigt werden sollen - Nachdenklichkeit, Betroffenheit und Wachsamkeit gegenüber sich selbst und unseren Umgang mit anderen, das aber sollte zumindest erreicht worden sein!
Sicherlich ein Stück, das zu empfehlen ist, nicht nur als gelungener Abschluss des Projekts mit dem Titel "Deeskalationstraining", das die 9. Klassen in den letzten Wochen durchliefen.
Der Initiative "Den Weg gemeinsam gehen", die schon geraume Zeit am ELO tätig ist, verdanken wir die gelungene Aufführung und man kann nur im Interesse aller hoffen, dass weitere solche Aktivitäten folgen!