Eleonoren-Gymnasium
Worms

Das erste Wochenende

 

Samstag, 28.03.09

Nach einem langen anstrengenden Flug und einer kurzen Busfahrt kamen wir erschöpft im internationalen Bereich der Jincai Highschool an. Wir konnten unsere Partner, die freudig auf uns warteten, schon aus dem Bus aus sehen. Dennoch mussten wir nach einer schnellen Zimmerverteilung unsere Koffer erst mal in den jeweiligen Zimmern abstellen. Als wir uns dann vor der Mensa mit unseren Partnern bekannt machen wollten, sah ich meine Partnerin schon aufgrund eines Schildes auf dem mein Name stand. Ich wurde freundlich von ihr begrüßt und wir fuhren mit dem Auto ihrer Tante zu ihrer Wohnung, die nicht weit von der Schule entfernt war. Die Wohnung lag in einem Häuserblock der vollkommen eingezäunt war und vor man kam nur mit einer speziellen Karte durch das Tor.

In der Wohnung angekommen, versuchten mich die Eltern meiner Partnerin so freundlich, wie es ihnen mit ihren fehlenden Englischkenntnissen möglich war, zu begrüßen. Für die eine Nacht die ich bei ihnen verbringen durfte, überließ mir meine Partnerin ihr Zimmer.

Weil ich von dem langen Flug total müde und gestresst war durfte ich noch anderthalb Stunden schlafen.

Danach gingen wir mit ihren Großeltern, ihrem Onkel und ihrer Tante, ihrer Cousine und ihren Eltern in ein traditionelles chinesisches Restaurant essen. Ich weiß überhaupt nicht mehr was ich dort alles gegessen habe, so viel war es. Aber ich habe alles probiert was meine Partnerin und ihre Familie mir angeboten haben und ich muss bemerken es hat mir sehr gut geschmeckt.

Als wir fertig waren, gingen wir noch mal auf den Marktplatz und schauten uns verschiedene Stände an. Da es schon sehr spät war gingen wir zurück in die Wohnung, schauten noch ein bisschen fernsehen und ein anstrengender, aber schöner Tag ging zu Ende.

 

Sonntag, 29.03.09

Schon bei dem Frühstück viel mir auf, dass ich in einem komplett fremden Land war: Es gab warme Suppen und Maultaschenähnliches. Was mich wunderte war, das meine Gastfamilie überhaupt nichts zu dem Essen tranken.

Nach dem Essen kamen eine Freundin von meiner Partnerin und ihre Partnerin Daniela. Da die beiden noch jede menge Hausaufgaben zu erledigen hatten, mussten Daniela und ich uns alleine beschäftigen. Erst gingen wir an ihr Netbook und schrieben Mails, dann versuchten wir ein Kartenspiel zu spielen.

Später gingen wir, das heißt meine Partnerin, ihre Freundin, Daniela und ich, in den Untergrund, der viele Stände und Geschäfte enthielt.

Wir blieben noch ein paar Stunden dort und gingen danach in den Central Park. Dort trafen wir mehrere bekannte Gesichter und liehen uns Fahrräder aus, mit denen wir eine Weile durch den ganzen Park radelten. In diesem Park waren noch einige Vergnügungsgeräte, wie eine Achterbahn und Autoskooter, was wir natürlich auch gefahren sind.

Danach gingen wir wieder zurück zu meiner Gasteltern ihrer Wohnung, wo mein Gastgroßvater schon auf uns wartete. Wir sollten mit ihm zusammen "Dumpings" machen. "Dumpings" heißt ja eigentlich übersetzt auf Deutsch Knödel, aber so kann man das was wir gemacht haben nicht beschreiben. Jedenfalls hat es sehr viel Spaß gemacht und hat auch sehr, sehr gut geschmeckt.

Leider mussten wir dann aber wieder zurück in den internationalen Bereich.

 

von Emily Göbel Lange

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