Eleonoren-Gymnasium
Worms

1.Wochenende

 

Nach der Ankunft in der internationalen Abteilung der Jin Chai Highschool und nachdem wir unser Gepäck in dem Wohnheim abgesellt hatten traf ich zum ersten Mal meine neue Gastschwester Yi Wen. Sie zeigte mir das Stadtviertel in der Nähe der Schule und ich traf drei ihrer Freundinnen. Wir aßen zusammen in verschiedenen Lokalen zu Nacht und unterhielten uns viel über Deutschland, China, Hobbys. Nachdem wir gegessen hatten schauten wir uns noch in der Stadt um und tauschten Geld um. Bei Yi Wen zuhause angekommen lernte ichihre Mutter kennen, die obwohl sie kein englisch konnte, sehr freundlich und zuvorkommend war und mir eine große Auswahl an chinesischen Süßigkeiten anbot. Da ich während des ganzen Fluges kaum schlaf gefunden hatte, ging ich auch schon sehr früh schlafen, um am nächsten morgen wieder fit zu sein.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach einem chinesischen Frühstück zuerst zu einem Aquarium, was sehr interessant war. Danach gingen wir Mittagessen und besichtigten anschließend ein Hochhaus, von dem man einen sehr guten Ausblick über Shanghai hatte. Wir gingen noch in einem der vielen Kaufhäuser Shanghais shoppen, wo ich mir einen neuen Mp4-Player kaufte. Wir unterhielten uns viel über Schule, Politik, Reisen, die Unterschiede zwischen Deutschland und China. Danach gingen wir zu ihr nach Hause, wo ihre Mutter bereits Abendessen gekocht hatte. Nachdem wir zunacht gegessen hatten wurde ich von meiner Gastschwerster zum Internationalen Wohnheim gebracht.

 

2. Wochenende

 

Am 2. Wochenende war ich bei meiner Gastschwester Shan , die auch in Deutschland bei mir zu Besuch war. Nach dem wir uns wieder getroffen hatten gingen wir zusammen zum Yugarten, wo wir uns die vielen verschiedenen Geschäfte anschauten und sie mir Einigen über chinesische Kultur erklärte. Auch habe ich mir einige Andenken gekauft und das verschiedene Essen, dass mir Shan empfahl probiert. Da meine Gastschwester nicht bei ihrer Familie lebt, da diese 2 Std. mit dem Flugzeug von Shanghai entfernt wohnt, ist sie auch während den Wochenenden in der Schule. Deshalb gingen wir nachdem wir uns im Carrefour Essen gekauft hatten zu ihr ins Wohnheim, wo ich ihre Schwester kennen lernte, chinesische Spezialitäten probieren konnte und wo ich auch auf ihren Freund traf, mit dem wir dann auch noch einmal in die Stadt gingen und noch einige Sachen kauften und bis dahin unbekanntes Essen probierte. Nach dem Abendessen brachten mich die beiden wieder zurück zur Internationalen Schule. Der nächste Tag war der Tagesausflug zum Westsee, wo wir nicht viel miteinander unternommen hatten. Am Montagmorgen holte mich Shan wieder an der internationalen Schule ab und wir gingen zusammen Frühstücken. Nachdem wir noch ein bisschen in der Stadt waren und erzählt hatte, trafen wir uns mit ihrem Freund und fuhren zusammen zu ihrer Cousine, deren westlicher Name Gerry ist, mit der ich den Restlichen Tag verbrachte, da Shan für die Schule lernen musste. Mit ihr unterhielt ich mich den ganzen Tag sehr viel über Schule, Deutschland, China, Politik, Reisen, Musik und viele andere Themen. Obwohl wir uns das erste mal gesehen hatten, verstanden wir uns gleich auf anhieb sehr gut und ich genoss den Tag mit ihr sehr. Wir waren zuerst im Century Park, der genau gegenüber von ihrer Wohnung liegt, danach gingen wir noch zu dem Platz eines Museums, wo wir einige Skater trafen, die ich fragte, ob sie mir ihr Skateboard ausleihen würden. Wir verbrachten einige Stunden dort und freundeten uns mit den Skatern dort etwas an. Meine Gastschwester Gerry probierte auch zu skaten, was ihr auch sehr gut geling. Nachdem wir uns verabschiedet und bedankt hatten gingen wir noch etwas einkaufen und danach gleich zu Gerrys Familie, wo wir zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Vater das Abendessen zubereiteten und dann gemeinsam aßen. Nach dem Essen tauschten wir noch unsere Email- Adressen und unsere Musik aus, da sie mir erzählte, dass sie DJ auf ihrem College ist und immer gerne ausländische, neue Musik spielt. Ich zeigte ihr auch Bilder von Deutschland, die ich mitgebracht hatte, worüber sie sich sehr freute. Als es Zeit wurde, verabschiedeten wir uns und ihre Familie fuhr mich zurück zur internationalen Abteilung.

 

von Sabrina Kaufmann

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