Eleonoren-Gymnasium
Worms

Hangzhou

 

Die Fahrt nach Hangzhou war unser einziger offizieller Ausflug mit unseren chinesischen Austauschpartnern. Wir trafen uns schon früh morgens an der internationalen Schule um dann gemeinsam nach Hangzhou zu fahren. Da wir zwei Busse hatten, aber nur einen deutschsprachigen Reiseführer, mussten wir die knapp dreistündige Fahrt getrennt von unseren chinesischen Austauschpartnern antreten. Hangzhou liegt etwa 190 km Süd-südwestlich von Shanghai. Es ist die Hauptstadt der chinesischen Provinz Zhejiang und es leben allein schon im Stadtgebiet über 1,2 Millionen Menschen.

 

Hangzhou liegt an der Mündung des Flusses Quiantang und in dieser Stadt beginnt zugleich der Kaiserkanal, eine wichtige Verbindung in den Norden Chinas. Bekannt ist Hangzhou vor allem durch den Westsee.

 

In Hangzhou besuchten wir zuerst den Ling Yin Tempel. Da wir nur begrenzte Zeit zur Verfügung hatten, konnten wir nicht alle dortigen Attraktionen in Augenschein nehmen, doch trotzdem verschaffte unser Reiseführer uns einen guten Einblick in die dortige Kultur.

 

Schließlich am Westsee angekommen konnten wir erst nach einer sehr ausführlichen Diskussion, was wir denn essen wollen, wobei wir uns dann letztendlich auf das weniger ist mehr geeinigt haben, unsere Erkundungstour fortsetzen.

 

Auf dem Westsee unternahmen wir dann eine kleine Bootsfahrt. Vom Wasser aus bekam man einen atemberaubenden Ausblick, welcher durch den dichten Nebel ein bisschen erschwert wurde, auf die Skyline der Stadt. Dem Westsee verdankt Hangzhou die Bezeichnung " Paradies auf Erden".

Der See ist an drei Seiten von grünen Bergen umgeben, welche im Gegensatz zur Skyline einen lustigen Kontrast bilden.

 

Abschließend haben wir dann noch unsere geplante Fotosession vor den Kulissen des Westsees gemacht. Inspiration und Anlass bot uns hierbei die Legende des Westsees die von der grünen und der weißen Schlange erzählt.

 

Eben diese Legende versuchten wir mit einigen Bildern nachzuspielen. Traditionelle Gewänder wurden uns von der chinesischen Schule zur Verfügung gestellt und Masken haben einige unserer deutschen Schüler schon bereits in Deutschland angefertigt. Das machte uns zur großen Attraktion, die sich viele Touristen nicht entgehen lassen wollten.

 

Auf der Rückfahrt saßen wir dann neben unseren Austauschpartnern im Bus, was aber nichts an der Tatsache änderte, dass wir alle hundemüde waren. Alles in allem war dieser Tag ein sehr interessanter und lustiger Tag der sich auf jeden Fall für uns alle gelohnt hat.

 

von Nicole Matthes

Home | Kontakt | Impressum