Eleonoren-Gymnasium
Worms

Wochenendberichte

 

1.Wochenende

Wir wurden am Samstag an der internationalen Abteilung der Jin Cai High School direkt von unseren chinesischen Austauschpartnern in Empfang genommen. Ich habe mich mit meiner Austauschpartnerin, Penny, von Anfang an eigentlich sehr gut verstanden. Auf dem Weg zu ihrem Zuhause haben wir sehr viel erzählt, da wir uns vorher nur wenige Mails geschrieben haben. In der Familie wurde ich sehr herzlich empfangen, auch wenn ich mich nicht wirklich mit den Eltern unterhalten konnte, da nur der Vater ein paar Worte Englisch sprechen konnte. Nachdem ich ausgepackt hatte, habe ich meine Gastgeschenke verteilt, worüber sich alle sehr gefreut haben, obwohl sie fanden, ich hätte ihnen nicht so viel mitbringen sollen. Den ganzen Abend bis zum Essen saßen wir zusammen und haben uns unterhalten.

Nach einer erholsamen Nacht und einem anfangs etwas gewöhnungsbedürftigen Frühstück, an das ich mich aber rasch gewöhnte, fuhren meine Austauschpartnerin, ihre Mutter und ich mit dem Taxi in die Stadt. Sie wollten mir einige schöne Straßen zeigen, in denen man Shoppen gehen konnte. Ich hatte ihnen nämlich erzählt, dass ich mir gerne ein chinesisches Gewand kaufen wollte. Deshalb wollten sie mir ein paar Geschäfte zeigen, wo ich dies sowie Souvenirs bekommen konnte. Wir waren den gesamten Sonntag in der Stadt unterwegs. Am Abend brachte mich Penny wieder zurück in die internationale Abteilung.

 

2.Wochenende

Als ich freitags abends wieder zu Penny kam, wartete bereits ein sehr leckeres chinesisches Abendessen auf mich. Danach haben wir uns chinesisches Fernsehen angeschaut. Obwohl ich natürlich kein einziges Wort verstanden habe, war es trotzdem sehr interessant. Penny hat für mich die wesentlichen Dinge übersetzt, so dass ich wenigstens teilweise folgen konnte.

Am darauffolgenden Tag ging ich mit meinem Gastvater, meiner Austauschschülerin und deren jüngerem Bruder in einen Vergnügungspark. Anfangs war ich nicht so sehr begeistert von der Vorstellung, in Shanghai in einen Vergnügungspark zu gehen, weil ich das ja auch in Deutschland tun kann. Es wurde aber doch sehr lustig. Am Eingang trafen wir auf Björn samt Austauschschüler, und wir beschlossen, gemeinsam durch den Park zu laufen. Es wurde ein sehr lustiger Nachmittag und wir fuhren gemeinsam mit einer Wasserbahn. Leider fing es irgendwann an zu regnen. Unser Mittagessen im Park war ein Erlebnis für sich. Die Chinesen wollten unbedingt mit uns Barbecue machen und so gingen wir in einen Teil des Parks, wo kleine Blechunterstände waren, an denen jeweils eine winzige Grillfläche war. Überall lag Müll herum, und man fühlte sich wie auf einem Campingplatz. Irgendwie dauerte es ziemlich lange, bis wir essen konnten, da mein Gastvater doch nicht ganz so gut grillen konnte, wie er gesagt hatte. Zum Schluss gelang es ihm dann aber doch, das Feuer zu entfachen und unsere Fleischspieße zu grillen. Es war auf jeden Fall mal etwas anderes. So etwas habe ich in Deutschland noch nie erlebt.

Am Abend trafen Penny und ich uns mit Nicole und Björn sowie deren Austauschpartnern im KTV, einer Karaokebar. Es wurde ein sehr lustiger und langer Abend, da wir auch viele chinesische Lieder zu hören bekamen und diese auch singen mussten.

Am Sonntag fand der gemeinsame Ausflug nach Hangzhou statt.

Am Montag hatte ich mich mit Nicole und deren Partnerin verabredet, um zu viert durch die Stadt zu gehen, da meine Austauschschülerin nicht so viel Zeit hatte. Weil das Wetter so schön war, setzten wir uns gemeinsam in ein Café und unterhielten uns eine Weile. Dann gingen wir noch ein bisschen Shoppen. Nachdem ich mich von Penny, die in die Schule musste, um zu lernen, verabschiedet hatte, gingen wir wieder in die Karaokebar, wo wir den Rest des Tages verbrachten. Dort trafen wir auch auf andere Schüler mit ihren Partnern.

 

von Daniela Menrath

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