Eleonoren-Gymnasium
Worms

09.04.2009: Abflug Shanghai/Ankunft in Peking

 

Dieser Tag, der etwas früher als die Tage zuvor begann, startete für uns um 5.45 Uhr und lief reibungslos ab.

Treffpunkt war um 6.45 Uhr mit vollzähligem Gepäck vor der Cafeteria.

Wir packten also die letzten Sachen ein und kontrollierten die Räume.

Um ca. 7 Uhr gab es dann Frühstück, das normal ausfiel. Ungefähr eine halbe Stunde später, kam dann auch schon unser Bus, an Bord unser kleines chinesisches Abschiedskomando.

Wir belunden den Bus mit unseren Gepäckstücken und fuhren los.

Der Abschied am Tag zu vor in der Jin Cai High School hatte auch schon seine Spuren hinterlassen und dieser Abschied von der Internationalen Abteilung fiel auch nicht leicht.

Auch am Flughafen lief (fast) alles reibungslos ab, und wir konnten planmäßig um 9.30 Uhr in einem kleinen Flugzeug, starten. Wir hatten es sogar geschafft, als Gruppe, anders als beim Hinflug, zusammen sitzen zu können. Der Flug war angenehm, unterhaltsam und relativ kurz. Die verschiedene Landschaften unter uns waren sehr beeindruckend.

Schon nach 2 Stunden landeten wir in Peking. Nachdem wir unser Gepäck bekommen hatten, warteten wir auf den Reiseleiter. Als er dann kam, ging es dann auch gleich los.

Der sehr nette, sehr gut deutschsprechende Gruppenführer stellte sich als sehr gut mitdenkende Person heraus, die für alles ein Ohr offen hatte und sich mit Problemen auseinander setzte.

Mir persönlich hat er mit meiner Allergie sehr geholfen.

An diesem Tag war es viel wärmer als es in Shanghai gewesen war. Auch die Vegitation war viel trockener und karger.

Das Mittagessen haben wir mit einer Vorführung von Bauchtanz- und traditional chinesischer Musik eingenommen.

Wir fuhren dann zum Olympiastadion. Wir hatten ja vorab noch Geld gezahlt, sodass wir das Olympiastadion nicht nur von Außen betrachten durften, sondern auch das Innere, also eigentlich auch das richtig Interessante. Nach ca. 15 minütigem Anstehen vor den Toren des Stadions, denn wir waren leider nicht die Einzigen, die das Stadion sehen wollten, gelangten wir in das Innere und waren beeindruckt.

Ich hatte mir das Stadion irgendwie größer vorgestellt, da ich die Eröffnungszeremonie der olympischen Spiele bei Nacht gesehen hatte, aber es hatte trotzdem etwas Beeindruckendes. Trotz eines kleinen Zwischenfalls mit einer sehr tüchtigen Verkäuferin, kamen wir dann doch noch zu unserem Gruppenfoto. Kurz davor hatte Hr. Klemm uns in das Stadion "einlaufen" lassen, wobei wir reichlich Aufmerksamkeit von Seiten der Chinesen bekamen. Nach kurzer Freizeit ging es dann auch schon in das Hotel, in dem wir während des gesamten Pekingaufenthalt wohnten.

Wir waren alle von dem Hotel begeistert, da wir so viel Luxus in den Tagen zuvor nicht gehabt hatten.

Nach einer etwas umständlichen Zimmerschlüsselverteilung, durften wir auf unsere Zimmer gehn. Die Zimmer waren sehr gut ausgestattet und vor allem die Betten überzeugten. Um 19 Uhr trafen wir uns jedoch wieder um die Umgebung zu erkunden, da wir uns das Essen selber besorgen "durften".

Wir liefen also unsere "Freiheitsgrenze (einmal um den Häuserblock) ab, danach teilten wir uns in mind. 3-4er Gruppen auf.

In diesem Gebiet gab es jedoch fast nichts, sodass sich unsere kleine Gruppe nach einigem Hin und Her im chinesisches Supermarkt wiederfanden. Dies war auch schon ein Erlebnis für sich...

Um 10 Uhr war Nachtruhe, die sogar eingehalten wurde.

 

von Sylvia Söndgen

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