Eleonoren-Gymnasium
Worms

Ein Schultag in einer französischen Schule - September 2005

Von Markus Wolsiffer, 10e

1. Stunde: Nachdem wir uns, wie es sich gehört, in Reih und Glied vor dem Unterrichtssaal aufgestellt hatten, begannen wir mit voller Vorfreude unseren ersten französischen Schultag.

Jedoch - was uns hier erwarten würde, war ernüchternd. Ich selbst musste meine Jacke anlassen, da es in diesem Saal viel zu kalt war. Kreuz und quer verteilten sich die Schülerinnen und Schüler an den sehr veralteten Tischen und Bänken. Leider war es für uns nicht erkenntlich, welchem Unterricht wir nun beiwohnen durften.

Auf jeden Fall betraten dauernd Leute aus einem Hinter-zimmer den Saal. Wahrscheinlich war diese Stunde eine Art Hausaufgaben-Betreuung in der Schule. Wobei der Geräuschpegel eher dem einer Pause glich. Die ganze Stunde über stand die Lehrerin vorne an ihrem Pult und beobachtete mit aufgestützten Armen die Schüler.

Positiv war jedoch zu vermelden, dass die französischen Schüler Taschenrechner verwenden durften um das Volumen eines Klassensaals zu berechnen! Die Aufgabe war recht schwierig: 8*5*2,2 - doch, das Eintippen der Zahlen in den Rechner gelang ihnen mit Bravour!

2. Stunde - Fach Arts plastiques (BK): Ein netter glatzköpfiger Mann öffnet uns die Tür. Wir befinden uns nun wahrscheinlich in BK. Platz nehmen dürfen wir an relativ kleinen Tischen mit runden, drehbaren Stühlen. Man kann sich in diesem Unterricht gut unterhalten, denn die tischartigen Dinge, an denen wir sitzen, sind so gestellt, dass sich 2 Schüler immer direkt gegenüber sitzen.

Nachdem sich alle Schüler erst einmal Wasser zum Zeichnen geholt hatten, fingen sie an, ihre künstlerischen Werke, die ihnen Meister Propper vorher ausgeteilt hatte, zu beenden. Ja, dieser Mann ist wirklich sehr nett, wir durften uns auch künstlerisch ausleben.

3. Stunde - Fach Histoire-Géo: Dieser Saal ist im Gegensatz zu den anderen Sälen relativ schön. Stühle und Tische sind neu. Ein sehr sympathischer Lehrer leitet diese Stunde. Wir bekommen ein Buch ausgeteilt, sodass wir versuchen können dem Unterricht ein wenig zu folgen. Heute ist das Thema Rembrandt.

Sehr positiv ist, dass durch die unmissverständlichen Hinweisschilder, den Schülern eine große Hilfe gegeben wird. Über der Tafel ist ein großes N zu sehen. Im Rücken von uns ein S. Durch diese und noch weiteren tollen Schilder, wird es sicherlich keinerlei Probleme mehr mit den Himmelsrichtungen geben. Eine sehr gute und hilfreiche Idee der Franzosen.

4. Stunde - Fach Französisch: Das erste Mal werden wir von der Lehrerin ein wenig in den Unterricht mit einbezogen. Nachdem wir ein kleines „Interview“ geben durften, begann dann auch der Unterricht.

Wir erfuhren, dass die Klasse einen Tag vorher sich eher mit Grammatik beschäftigt hatte, heute wurde nun mit dem Buch gearbeitet. (Man besprach ein Gedicht).

-------------------------PAUSE--------------

5. Stunde - Fach Musik: Auf dieser Schule ist es üblich, wie oft bei uns in der Grundschule, dass jeder Schüler seine eigene Blockflöte mitbringt. Unser Musikraum war mit vielen Postern geschmückt, die mehr oder weniger liebevoll angebracht wurden. Neben einem Schlagzeug gab es auch 2 Klaviere. Wir mussten uns, wie in jeder Stunde, mit Kritzeleien beschäftigen. Nachdem sich die Klasse ein und dasselbe Lied 3x mal anhören durfte, war sie nun auch an der Reihe. Sie musste jetzt das Lied singen und dazu schnipsen. Die Lehrerin sang vor, die Schüler nach. Und dann wurde dieses nette Lied mit den Flöten gespielt! Aaaaaaaaaaaaaah, auf diese Einlage möchte ich jetzt nicht weiter eingehen!! Auf jeden Fall waren wir froh, dass die Stunde dann bald vorbei war!

6. Stunde - Fach Mathematik: Es begrüßt uns wieder ein kalter Saal. Dieser Saal besitzt keine gewöhnliche Tafel, sondern eine weiße Fläche, die mit Stiften beschreibbar ist. Im Gegensatz zu den meisten Sälen bei uns wird dieser Saal nur für Mathematik “benutzt“. Der Grund, warum dieser Saal nicht für andere Fächer verwendet wird, ist uns unklar. Die Lehrerin trug eine nette Sonnenbrille, wahrscheinlich wurde sie von den Neon-Röhren an der Decke geblendet.....

Schwierige Aufgaben wurden nun von den Schülern bewältigt! Wiederum gelang es uns, eine dieser großen Aufgaben fest zu halten. Hier nun ein Beispiel; bitte verzweifeln sie nicht: 28-3*6+8*4-9; jedoch muss gesagt werden, dass sie sich die Punkt-vor-Strich-Regelung extra angestrichen haben. Respekt.

So, da die 7. Stunde für mich auch wieder Mathematik bedeutete, döste ich so vor mich hin und ließ den Unterricht an mir vorbei laufen! Ein schöner Ausklang für einen harten Schultag.

Am Schluss möchte ich Sie noch bitten, alles mit „ ;-) „ zu betrachten, denn ganz so schlimm ist es in Frankreich auch wieder nicht!! Jedoch bin ich froh, dass ich in unserem Schulsystem „lebe“. Alles in allem war es sehr interessant einen französischen Schultag miterleben zu dürfen!


Le Château de Cormatin - 23.9.2005

Von Jana Helbig, 10e

Als wir nach der Mittagspause aus dem Bus ausgestiegen sind, sahen wir schon von weitem das Schloss. Wir sind durch ein großes Eingangstor gegangen und einem Weg in Richtung Schloss gefolgt. Im Vorhof des Schlosses sind wir zuerst in Gruppen aufgeteilt worden, um die Führung in angemessen großen Gruppen zu beginnen. Nach der Schlossbesichtigung durften die Schüler sich noch den Garten alleine anschauen. Viele sind zuerst einmal ins Labyrinth gegangen, andere haben sich irgendwohin gesetzt und etwas gegessen.

Das Schloss wurde zwischen 1605 und 1625 gebaut. Ein Teil des Schlosses wurde zerstört und man sieht heute noch, wo genau dieser Teil gestanden haben muss.

Als auch die letzen Franzosen am Bus angekommen waren, sind wir wieder zurück ans Collège gefahren.

 

Parc des Oiseaux etc. - 26.9.2005

Von Thomas Oberfranz, 8a

Vogelpark:

Ort: 01330 Villars – les – Dombes
Telefon: 00 33/ 4 74 98 05 54
www.parc-des-oiseaux.com

Im Vogelpark gibt es viele Vögel zu sehen. Zum Beispiel: Papageien; Flamingos; Pelikane; Pinguine; Schwäne; Adler; Geier; Eulen;.... Der Park ist sehr groß und bietet außer Vögelen noch ein Labyrinth, einen Spielplatz, einen Pick – Nick – Platz und ein Café.

Markthalle:

Ort: Châtillon sur Chalaronne

Geschichtliche Daten:

Erbaut: 1438
Einsturz durch Feuer: 1670
1670-1700: Wiederaufbau der Mittelalterlichen Markthalle

Diese Markthalle wurde schon im Mittelalter für den Markt genutzt. Anders als unter freiem Himmel konnte man auch bei Regen Markt halten.

Weinprobe:

Ort: Beaujauleis Cloche Merle

Herkunft des Namens „Cloche Merle“: So heißt ein Roman, der von einer Toilettenhausgeschichte in diesem Ort handelt. Leider wurde das Klohaus vor ca. einem Jahr abgerissen.

In diesem Weingut konnte man den Wein „Paradis“ probieren. Paradis = Roter neuer Wein.


Grotte de la Balme und nach Pérouges
22. 09.2005

Tamara Hertwig u. Esther Ehrenbrand

Der heutige Ausflug führt uns als erstes zur Grotte de la Balme. Da heute diejenigen, die das erste Mal beim Austausch mitmachen, in der Schule schwitzen müssen, sind wir bloß 12 angenehme, ruhige Leute. So... an der Grotte de la Balme angekommen, werden erst die Tickets geholt. Es wird noch mal nachgefragt, wie viel „Kinder“ wir sind und unser Busfahrer Karl-Heinz hat (wie so oft) keine Ahnung und sagt 13. Also bezahlt der Herr Lenz für 13 Kinder, was aber erst nach der Grotte de la Balme gemerkt wird. Als Reiseführerin bekommen wir eine Holländerin, die ziemlich gut Deutsch kann und uns die einzelnen Sachen erklärt (z.B. wie das Wasser in die Grotte kommt und wo die Fledermäuse hausen etc...). In der Grotte de la Balme werden wir durch Gänge geführt, die an manchen Stellen nicht mehr breit genug für unseren Busfahrer sind, weshalb er mit so Ausreden kommt wie z.B. „Da war ich schon letztes Mal drin und ich hab grad keine Lust...“. Tja, aber uns kann man einfach nix vormachen!

Nach der Grotte de la Balme sind wir dann mit dem Bus weiter ins Grüne gefahren um dort mal richtig zu essen. Jeder packt sein Lunchpaket, das er von der Gastfamilie mitbekommen hat, aus.

Karl-Heinz holt seinen Liegestuhl raus und sonnt sich ein wenig. Alles, was man nicht gegessen hat, bekam am Schluss der Karl-Heinz zum Essen. Zwischendurch kam man zu einem interessanten Gespräch mit dem Karl-Heinz.

So, nach dem ausgiebigen Picknick ging es dann weiter mit der alten Stadt Pérouges.

Vor der Stadt wurde noch schnell eine Zeit ausgemacht, wann wir uns treffen sollen.

Jetzt konnten wir in kleinen Gruppen loslaufen und uns alles angucken. Das Problem war: Es gab nichts zu sehen! Zumindest nicht viel. Das einzig Interessante waren die Geschäfte, wo man sich die Spezialität von Pérouges kaufen konnte, die galettes, eine Art Kuchen. Die waren ziemlich fettig. Lag wahrscheinlich daran, dass sie nur aus Teig, haufenweise Zucker und ziemlich viel Butter bestanden. Die haben aber ziemlich gut geschmeckt. Obwohl man es mit sechs Stück auch übertreiben kann. Na ja, manche haben die ganze Zeit entweder im Feigenbaum oder an einem Tisch verbracht. Aber schön war dieser Tag insgesamt trotzdem. Ziemlich schön.


Aquarium von Lyon - 21.09.2005

Sebastian Schäfer, 9a

Nach 10-minütiger Wartezeit konnten wir in das große Aquarium Lyons. Es gab 2 große Kinos sowie große und kleine Becken mit unzähligen Fischarten z.B. Rochen,Haie etc. Über jeden Fisch gab es wichtige Informationen neben dem Becken zu lesen. Ewas ganz Besonderes war ein riesiges Becken, an dem man sich stundenlang hätte aufhalten können. Am Ende gab es ein Becken mit Seesternen, Seeigeln und Seegurken, die man anfassen durfte. Auch ein Restaurant und ein Souvenirladen durften nicht fehlen.

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