Eleonoren-Gymnasium
Worms

Aktuelles

Infoabend ADHS

Di, 22.2., 19:30 Uhr

Stellungnahme Herr Eger (Langfassung)


Mit einer entlegenen Halle schreibt man die Probleme des Schulsports am Elo dauerhaft fest, statt sie zu lösen. Die Entfernung mit Schülergruppen zweimal zu überwinden erfordert etwa eine halbe Stunde Fußweg, so dass (unter Hinzunahme der Zeit für das jeweilige Umziehen) von einer Doppelstunde nur gerade die Hälfte für den Sportunterricht übrig bliebe. Dazu bildet die zweimalige Überquerung der Alzeyer Straße ein stetiges Gefahrenpotential. Im Laufe einer Woche hat jeder Schüler (mindestens) eine Doppelstunde Sport, also würde die gesamte Schülerschaft jede Woche einmal zu dieser Halle hin und zurück laufen müssen, welche Verschwendung von Unterrichtszeit!


Für die Kinder wäre eine häufigere und besser verteilte sportliche Betätigung wichtiger, was gegen eine schlecht erreichbare Halle spricht. Einzelstunden entfallen somit völlig, eine Anordnung von Blöcken zu drei Stunden ist nicht sinnvoll. Damit wird die (bereits jetzt meist nicht mögliche) dritte Sportstunde in den Jahrgängen 5 bis 8 unmöglich gemacht. Dies widerspricht dem Vorhaben, den Sportunterricht und die Hallensituation an der Schule zu verbessern, stattdessen wird er verschlechtert. Derzeit fallen 22 Sportstunden (je die dritte Sportstunde) aus, während scharf gerechnet mit der Halle auf der Stadtgärtnerei außer diesen 22 Stunden auch je 30 Minuten einer Doppelstunde zusätzlich dem Sportunterricht entzogen würden.


Zu einer kompletten Schule gehört eine Sporthalle, die Schule ist unattraktiv ohne Halle. Eltern beziehen diese Kriterien in ihre Entscheidung der Wahl einer Schule für ihr Kind mit ein. Es gibt ein schulnahes Gelände, das man der Geldbeschaffung opfern will, um eine nachteilige Situation für das Elo zu erzeugen. Für das Elo fehlen gemäß Schulentwicklungsplan derzeit 10 bis 13 Klassenräume, bei Einstieg in das G8-Gymnasium auch eine Mensa und weitere Unterrichtsräume sowie Sportstätten für den verpflichtenden Ganztagsbetrieb, die auf oder in der Nähe des derzeitigen Schulgeländes platziert werden müssen. Ein möglicher Platz dafür wäre das Gelände in der Brucknerstraße. Auch in den Großstädten Ludwigshafen und Mainz sind die Sporthallen direkt bei den Gymnasien oder IGSen.

Wie viele Hallenteile sind nötig? Gemäß Schulentwicklungsplan von 2004 waren für das Elo 4,7 Hallenteile und zusätzlich für die Westend-RS 2,7 Hallenteile nötig. Sollte die FH noch Anteile benötigen wird eine mindestens 8teilige Halle nötig sein. Dies wirft die Frage nach Lärm, Hallenwart, Absprachen der Nutzer usw auf.


Es könnte zur Halle auf der Stadtgärtnerei ein Bus-Pendelverkehr etabliert werden (Einwand: die Westend-RS hat einen Buspendelverkehr zur Nikolaus-Dörr-Halle, die Kinder müssen nach der 6. Std von dort zum Bahnhof laufen). Es sollen Kleinbusse eingesetzt werden (bei ca. 10 Fahrgästen/Schülern und 4 Klassen mit je 30 Schülern für 4 Hallenteile sind dies 120 Schüler, also 12 Busse, die gleichzeitig fahren müssten. Aus Umweltgründen wir ein Bustransport von den Eltern abgelehnt.

Es sollte auch die Möglichkeit geprüft werden, die Elo-Halle als „Stammhalle“ zu erneuern und zusätzlichen Hallenbedarf durch Mitnutzung einer weiteren Halle (auf der Stadtgärtnerei?) zu erfüllen. Kann nicht das Gelände der Stadtgärtnerei verkauft werden, um die Finanzierung zu sichern? (Nein, da dann die Hälfte zur allgemeinen Schuldentilgung der Stadt verwendet werden muss.)

 

Zurück

 

Home | Kontakt | Impressum