Eleonoren-Gymnasium
Worms

10 Jahre BEGYS!

 

Am 20.12.07 war es soweit: Das BEGYS-Programm am Eleonoren-Gymnasium Worms feierte seinen 10.Geburtstag. Zu Ehren der „Begabtenförderung am Gymnasium mit Verkürzung der Schulzeit“ (manchen Schülern besser bekannt als „Beklopptenförderung am Gymnasium mit Verkürzung der Schulzeit, damit sie uns schneller los sind“), fand eine Akademische Feier im Elo statt.

Um 18.00 begann das Programm in der Aula. Nachdem alle herzlich von Herrn Eger begrüßt worden waren, berichteten mehrere Personen von ihren Erfahrungen mit BEGYS, z.B. der damalige Rektor OStD Josef Wolf, der uns erzählte, welche Probleme vor der Einführung von BEGYS bewältigt werden mussten und wie er die Lehrer und Schüler von dieser Idee überzeugte. Er bezeichnete BEGYS-Klassen als „Sahnehäubchen der Schulen“ und „Orchideenblüte unter den Klassen“, was ich persönlich (auch als BEGYS-Schülerin) übertrieben finde. BEGYS-Schüler sind auch nur Menschen!!! Auch der erste Klassenlehrer einer BEGYS-Klasse, OStR Hermann Nink (Lehrer am Elo von 1979-2002) kam an diesem Abend zu Wort. Er berichtete uns, dass er eigentlich von der Idee, aus den Klassen die stärkeren Schüler herauszunehmen, zuerst nicht begeistert war, da die schwächeren Schüler darunter leiden müssten. Doch insgesamt hat er mit seiner BEGYS-Klasse sehr gute Erfahrungen gemacht und die Erfahrungen zeigen, dass sich in den Klassen, nachdem ein paar der Schüler in BEGYS waren, andere Spitzen entwickelten, die die schwächeren Schüler anspornten.

Sabrina Schäfer, BEGYS-Schülerin des Abi-Jahrgangs 2005, berichtete von ihren Erfahrungen. Dies war sehr interessant, da sie BEGYS- und „normale“ Klassen sehr gut vergleichen konnte, weil ihre Zwillingsschwester eine Regelklasse besuchte. Auch wenn es für sie nicht einfach war, würde sie sich heute wieder für BEGYS entscheiden, da sie dadurch viele Vorteile hatte.

Jörg Spenkuch, ein weiterer ehemaliger BEGYS-Schüler (Abi 03) stellte mehrere Statistiken zu BEGYS vor, z.B. wie sich die Noten der Schüler im Vergleich zu Regelklassen veränderten. Manche fanden >das sehr interessant, während andere sich langweilten und Papierflieger aus ihren Programmheften bastelten oder durch „Stille Post“ unbekannte Wörter aus dem Vortrag erklärten.

Aufgelockert wurde das Programm durch verschiedene musikalische Darbietungen mehrerer BEGYS-Schüler. (Christopher Sutoris, 8f, spielte auf dem Klavier den „1. und 2. Satz aus der Sonate in C-Dur, KV 545“ von W.A. Mozart und Sophia Farnbauer, 7f. brachte „When I’m Sixty-Four“ von John Lennon/Paul McCartney auf der Klarinette dar)

Nach den vielen langen Reden konnten sich die Gäste (ehemalige und jetzige BEGYS-Schüler und Lehrer) mit belegten Broten stärken, die so auf den Platten lagen, dass mit Hilfe der verschiedenen Beläge das Wort „BEGYS“ lesbar (bzw. essbar) war. Dazu gab es Sekt bzw. Orangensaft oder Sekt-Orange.

Während manche sich mit Broten voll stopften, mussten andere Schüler, die vorher schon Stühle gestellt hatten, Sektgläser spülen.

Herzlichen Dank an diese Schüler!

Beim Sektempfang hatte man die Möglichkeit, mit anderen (ehemaligen) BEGYS-Schülern ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen.

 

Insgesamt war die Akademische Feier für die meisten sehr interessant und hoffentlich wird es noch viele weitere BEGYS-Klassen am Elo geben!!

 

Anne-Kathrin Bugert, 10e

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